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Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Roberto Zapperi: Zu viel Moralismus macht den Körper schmutzig. Warum das Bidet mancherorts verbreitet ist und anderswo nicht. In: FAZ Nr. 95, 24. April 2010, Z3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich 0 dürfen elektrische Betriebsmittel nur errichtet werden, wenn sie nach Herstellerangaben ausdrücklich für die Verwendung und Montage für diesen Bereich geeignet sind und ortsfest angebracht und fest angeschlossen sind und durch Kleinspannung SELV mit einer Nennspannung die AC 12 V oder DC 30 V und Schutzart IPX7 aufweisen.

Im Bereich 1 dürfen elektrische Betriebsmittel nur errichtet werden, wenn sie nach Herstellerangaben für die Verwendung und Montage für diesen Bereich geeignet sind und ortsfest angebracht und fest angeschlossen sind und für andere Betriebsmittel als (die für Netzbetrieb zugelassenen) Whirlpooleinrichtungen, Duschpumpen, Verbrauchsmittel für Lüftung, Handtuchtrockner und Wassererwärmer durch Kleinspannung SELV mit einer Nennspannung die AC 25 V oder DC 60 V und Schutzart IPX4 bzw.

im Strahlwasserbereich IPX5 aufweisen. Im Bereich 2 dürfen elektrische Betriebsmittel nur errichtet werden, wenn sie mindestens der Schutzart IPX4 entsprechen und wenn es keine Steckdosen (auch nicht solche mit Klappdeckel) sind.

Bis zur Erfindung der Antibabypille wurde das Bidet zur Empfängnisverhütung verwendet, indem nach dem Geschlechtsverkehr durch ein Auswaschen des Spermas aus der Vagina eine Schwangerschaft zu verhindern versucht wurde.[4][5]

1 Geschichte 2 Ausstattung 3 Elektrische Sicherheit 4 Siehe auch 5 Literatur 6 Weblinks 7 Einzelnachweise

Der für Badezimmer häufig verwendete Begriff Nasszelle bezeichnet allgemein Räume, in denen Wasserentnahmestellen vorhanden sind und in denen der Boden „wasserdicht“ ausgerüstet ist, etwa eine Duschkabine, eine Waschküche oder WC- und Waschräume in einem Betrieb.

Das Bidet bei arte.tv Foto eines „antiken“, portablen Bidets Bidet: Ein Muss in jedem Badezimmer Praktische Tipps zur Benutzung Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] ↑ Bidet: Ein Muss in jedem Badezimmer bei heimhelden.

de, abgerufen am 22. März 2018. ↑ a b c Roberto Zapperi: Zu viel Moralismus macht den Körper schmutzig. In: FAZ, 24. April 2010. ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch.

6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 302. ↑ Das Bidet ist ein Scheidenspüler bei de.muvs.org, abgerufen am 22. März 208. ↑ Spiegel Online: Frauendusche und Schafsdarmkondom: Die Geschichte der Verhütung.

↑ Rund um den Po – Gesunde Pflege von innen und außen bei jean-puetz-produkte.de, abgerufen am 22. März 2018.

1 Benutzung und Bauformen 2 Verbreitung 3 Geschichte 4 Literatur 5 Weblinks 6 Einzelnachweise

 Commons: Bidets – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Etwa ein Drittel aller Badezimmer sind sogar weniger als 6 Quadratmeter groß. Zwar sind einige Badezimmer in Italien durchaus noch kleiner, jedoch ist dies für den Italiener dennoch kein Grund, auf das Bidet zu verzichten. Für den Deutschen beziehungsweise allgemein für den Nordeuropäer scheint es vielmehr so etwas wie ein Kultorschock zu sein, wenn sie ein südeuropäisches Badezimmer betreten. Viele Menschen wissen abgesehen davon ohnehin nicht einmal, wie ein Bidet überhaupt benutzt wird. Kein Wunder also, dass jeder Tourist, der in seinem eigenen Land das Bidet als Selbstverständlichkeit ansieht, den Deutschen für unsauber hält, wenn dieser kein Bidet besitzt, um sich den Intimbereich gründlich zu reinigen.

Bidet mit Klysopumpe um die Jahrhundertwende (Die Frau als Hausärztin, 1911)

Typische Einrichtungsgegenstände in einem Badezimmer: Badewanne, Dusche, Waschbecken, Bidet und Toilette

Die Geschichte des Bidets ist viele Jahre alt, älter, als die meisten Menschen annehmen. Bereits den alten Römern war diese Form der Intimpflege bekannt. In Deutschland duscht man am liebsten den ganzen Körper. In Italien und Frankreich dagegen ist die kleine Wäsche nach jedem Toilettengang üblich. 2002 befragte das italienische Institut Astra Italiener, ob sie ein Bidet besitzen: Über 91 Prozent beantworteten die Frage mit „Ja“. Das entspricht etwa 42 Millionen Menschen. Einer der größten Sanitärobjekt-Hersteller Italiens stellt jährlich 5.500 Bidets her, davon werden 4.000 in Italien verkauft und 1.500 exportiert, nur 300 wandern nach Deutschland.

Das Bidet scheint eine Erfindung französischer Möbelbauer im späten 17. Jahrhundert oder frühen 18. Jahrhundert zu sein. Es ist kein genaues Datum oder der Name des Erfinders bekannt. Die früheste literarische Fundstelle eines Bidets kann mit dem Jahr 1710 angegeben werden. Roberto Zapperi nennt als früheste schriftliche Erwähnung des Bidets das Jahr 1726 und als Quelle die Memoiren des französischen Außenministers René Louis d’Argenson. Die früheste bekannte bildliche Darstellung eines Bidets ist das Gemälde La Toilette intime von François Boucher von 1741, das sich heute im Museum in Madrid befindet.[2] Einer der größten Fürsprecher des Bidets war der französische Gesandte in Venedig und Rom François-Joachim de Pierre de Bernis, durch den das Bidet in Italien Einzug hielt.[2]

Laut einer französischen Umfrage von 1995 wird das Bidet in Europa in Italien am häufigsten genutzt (97 %), gefolgt von Portugal an zweiter Stelle (92 %) und Frankreich an dritter Stelle (42 %). Am seltensten wird das Bidet in Deutschland (6 %) und Großbritannien (3 %) genutzt.[2]

Um 1900 wanderten aufgrund der fortgeschrittenen Sanitärinstallationstechnik des viktorianischen Zeitalters das Bidet und der Nachttopf vom Schlaf- ins Badezimmer.

Für elektrische Anlagen in Räumen mit Badewanne und Dusche müssen die festgelegten Bereiche 0, 1 und 2 und deren Grenzen gemäß DIN VDE 0100-701:2008-10 berücksichtigt werden. Die Art der zugelassenen elektrischen Betriebsmittel, die erforderliche Schutzart, die zulässige Betriebsspannung und die Ausführung von Kabel und Leitungsanlagen in den einzelnen Bereichen ist streng reglementiert. Die folgenden Angaben stellen einen vereinfachten und gekürzten Überblick der wesentlichen Eckpunkte in der Norm dar; für Detailfragen wendet man sich an eine Elektrofachkraft.

Bei Bidets gibt es verschiedene Bauarten, genau genommen unterscheidet man unter zwei Typen: dem klassischen und modernen Bidet.

Warum gibt es in Deutschland keine Bidets? In einigen Teilen unserer Erde hat sich das Bidet durchaus durchgesetzt, wie zum Beispiel in Südwesteuropa, in den arabischen Ländern und auch in Lateinamerika. Dort ist ein Bidet längst zu einem selbstverständlichen sanitären Gegenstand geworden. In Deutschland jedoch hat sich das Bidet kaum durchgesetzt, wobei der Trend allerdings inzwischen durchaus zu einem Bidet geht. Nicht selten rümpft so mancher Ausländer aufgrunddessen seine Nase aufgrund der offensichtlichen Unsauberkeit unseres Landes. Auch in solchen Ländern wie Italien oder Frankreich ist ein Bidet längst Standard. Der Grund, weshalb es hierzulande noch recht selten anzutreffen ist, ist offensichtlich die Größe der Badezimmer. Eine Marktforschungsuntersuchung von 2002 zufolge sind die Badezimmer in Deutschland durchschnittlich gerade einmal 7,7 Quadratmeter groß.

Normales Inventar in einem Badezimmer sind eine Badewanne und/oder eine Dusche und ein Waschbecken sowie Seifen, Bürsten, Handtücher und Armaturen. Heutzutage ist meistens auch eine Toilette Bestandteil des Badezimmers,[2] in vielen Ländern ebenfalls ein Bidet. Badezimmer-Ideen haben aber in letzter Zeit eine neue Dimension angenommen. Neben rein funktionalen Elementen wie Dusche oder Toilette rücken verstärkt Badideen für Spa-Elemente in moderne Badezimmer-Konzepte ein (beispielsweise Sauna-Kabinen, Infrarotwärmekabinen, Whirlpools, Fitnessgeräte etc.)

Im 18. Jahrhundert, das sexuell eher freizügig war, wollte jeder Aristokrat ein Bidet besitzen. Pariser Kunsthandwerker liefen zu jener Zeit zu ihrer Höchstform auf: Sie schufen Objekte aus Holz, mit den Wappen der Adelshäuser, vergoldet oder lackiert. Je pompöser desto besser, schließlich wollte jeder ein Unikat besitzen. Ein Jahrhundert später war die Waschanlage für den Intimbereich bereits suspekt. Das Thema Körperhygiene ist im Munde vieler Experten, dennoch war die Aufgabe schwierig. Das Volk soll sich im Intimbereich waschen, aber auch dort anfassen? So wurde der Spülapparat ein selbstverständliches Teil der Bordelle, konnte sich aber im Privatbereich gegen den Puritanismus nicht durchsetzen.

Wer hat das Bidet erfunden? Über die Entstehung des Bidets ist leider nur sehr wenig bekannt. Allerdings soll es das Bidet schon in der Antike als schlichtes Sitzbecken gegeben haben. Wie durch Relikte im Wiener Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch bekannt wurde, sollen schon die Frauen der Griechen das Bidet dazu verwendet haben, um nach dem Geschlechtsverkehr ihre Vagina zu spülen um nicht schwanger zu werden. Mehrfach wurde es in griechischen Eheverträgen erwähnt. Die uns heute bekannte Form des Bidets geht allerdings nicht etwa auf die Antike zurück, sondern vielmehr auf einen französischen Möbelbauer aus dem späten 17. Jahrhundert zurück. Damals befand sich das Bidet nicht etwa im Badezimmer, sondern vielmehr im Schlafzimmer, bis es jedoch im 20.Jahrhundert, also die Sanitärtechnik weiterentwickelt wurde, in das Badezimmer verschwand.

Ein Bidet (französisch, [biːdeː]) ist ein niedrig angebrachtes Sitzwaschbecken. Es dient zur Reinigung der Genitalien, des Anus und der Füße. Anders als das Dusch-WC wird ein Bidet zusätzlich zur Toilette in ein Badezimmer eingebaut.

Für wen ist ein Bidet sinnvoll? Mit einem Bidet ist eine besonders gründliche und vor allem hygienische Reinigung des Intimbereichs möglich. Dadurch können Sie möglichen Infektionen optimal vorbeugen. Schon alleine aus diesem Grund ist die Anschaffung eines Bidets für jeden sinnvoll. Besonders empfehlenswert ist ein Bidet für Menschen, die durch Hämorrhoiden geplagt sind. Da die Haut rund um den After ohnehin schon enorm strapaziert ist, sollten diese auf die Verwendung von Toilettenpapier im Idealfall vollständig verzichten. Mit einem Bidet hingegen ist es möglich, den Intimbereich dennoch gründlich und vor allem sanft und schonend für die bereits strapazierte Haut zu reinigen. Ein weiterer Personenkkreis, für den die Verwendung eines Bidets besonders sinnvoll ist, sind Senioren oder auch Menschen, die in ihrer Mobitilät eingeschränkt sind, da beim Bidet keine Rutschgefahr besteht wie dies etwa in der Dusche oder Badewanne der Fall ist.

Für unter Bestandschutz stehende Altanlagen ist eine Nachrüstung auf aktuellen Stand der Technik (Normenlage) nicht gefordert, solange die Anlage nicht erweitert wird. Bestehende Steckdosen dürfen jederzeit gegen gleichartige oder auch gegen solche mit Zusatzschutz (SRCDs bzw. umgangssprachlich FI-Steckdosen) ersetzt werden. Wird jedoch eine Steckdose versetzt oder es kommt eine weitere hinzu, dann muss auf den aktuellen Stand der Technik nachgerüstet werden. Somit muss der ganze versorgende Stromkreis (also einschließlich der Kabel und Leitungsanlage) mit einem RCD geschützt werden (was durchgehende dreiadrige Verdrahtung bis zum nächsten Verteiler voraussetzt).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Badeanstalt Badekultur Sauna Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Karl Michael Armer, Klaus Kramer: Badewonnen. Gestern – heute – morgen. Hrsg.

von hansgrohe. DuMont, Köln 1993, ISBN 3-7701-3244-0 Francoise de Bonneville: Das Buch vom Bad. 2. Auflage. Heyne, München 2002, ISBN 3-89910-160-X Klaus Kramer: Das private Hausbad 1850–1950 und die Entwicklung des Sanitärhandwerks.

Texte und Materialien zur Ausstellung im Hansgrohe-Museum Wasser, Bad, Design, Schiltach/Schwarzwald. Hansgrohe, Schiltach 1997, ISBN 3-9805874-0-1 (PDF-Version) Dieter Pfister: Geschichte eines Raumtyps, in: Manufakturen für Küche & Bad, Sonderbeilage der Zeitschrift Ideales Heim, Oktober 2014, S.

28. Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Stromkreise[4] müssen durch eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) mit einem Bemessungsdifferenzstrom von IΔN=30 mA geschützt sein. Das gilt auch für Kabel und Leitungsanlagen, die nur durch den Raum geführt, aber für einen anderen Raum bestimmt sind.

Geht man nach der Meinung von Fachleuten, dann ist die unterschiedliche Begeisterung für ein Bidet offenbar klimabedingt. In Nordeuropa und somit auch in Deutschland ist es in der Regel häufig kühler als in Südeuropa. Das bedeutet also, dass wir hierzulande weniger gutes Badewetter haben, was aber nicht nur auf das Baden am Strand bezogen ist, sondern auch im heimischen Badezimmer. Aber auch kulturelle Gründe spielen hierbei eine große Rolle, denn während das Thema Intimpflege in südlichen Ländern recht locker behandel wird, ist es hierzulande doch eher ein Tabuthema.

Warum braucht man ein Bidet? Ein Bidet hat einige sehr überzeugende Vorteile, weshalb sich die Anschaffung eines solchen Sanitärgegenstandes durchaus lohnt. So ermöglich Ihnen ein Bidet zum Beispiel eine bequeme Reinigung Ihres Intimbereichs, da Sie sich während der Reinigung hinsetzen können. Dadurch ist eine eventuelle Rutschgefahr, wie sie etwa in einer Badewanne oder unter der Dusche bestehen kann, grundsätzlich ausgeschlossen. Daneben hat ein Bidet auch noch einen weiteren nicht unerheblichen Vorteil, denn es ist eine echte Alternative zum Toilettenpapier. Selbst mit dem besten, teuersten und weichsten Toilettenpapier reinigt nicht so gründlich und schonend wie ein Bidet. Damit schonen Sie nicht nur Ihren Intimbereich, sondern auch den Geldbeutel und die Natur, da Sie fortan kein Toilettenpapier mehr benötigen, denn nach der Reinigung auf dem Bidet benötigen Sie lediglich noch ein Handtuch. Ein Bidet kann aber auch aus medizinischer Sicht vonn Vorteil sein, wenn Sie zum Beispiel regelmäßig ein Sitzbad durchführen müssen. Dazu muss lediglich der Abfluss des Bidets verschlossen und das Becken mit Wasser gefüllt werden. Durch die Höhe und Form des Beckens ist eine bequeme Sitzposition gewährleistet.

Im Jahr 1980 wurde in Japan die erste „papierlose Toilette“ vorgestellt. Sie ist eine moderne Kombination aus Bidet und Toilette, die den After und Genitalien trocknet, über ein Radio und viele andere Funktionen verfügt. Japan exportiert jährliche viele dieser Bidet-Toiletten sowie spezielle Toilettenbrillen, in denen Bidetdüsen eingebaut sind, um herkömmliche Toiletten nachzurüsten.

Am besten stellt man sich breitbeinig über das Bidet und senkt den Po langsam hinab. Wer möchte, kann sich auch hinsetzen. Andere bevorzugen jedoch nur eine leichte Berührung der Oberschenkel mit dem Bidet. Wer sich mit dem Gesicht zur Wand auf das Bidet begibt, kann die Armaturen bessern bedienen. Aber auch die andere Richtung ist möglich. Das ist dem Wohlbefinden des Benutzers überlassen. Bei einem Sitzbad wird vorher das Becken mit dem Stöpsel verschlossen. Das Waschen kann dann mittels eines Waschlappens oder nur mit Wasser und Hände erfolgen. Bei der Duschbauform werden After und Genitalien mittels des Wasserstrahls gereinigt. Manche Bidets bieten sogar zwei Düsen, dass die Reinigung beider gleichzeitig erfolgen kann. Seife sollte nicht unbedingt im Intimbereich verwendet werden – maximal einmal am Tag wird empfohlen. Nach der Waschung im Bidet sollten die Körperteile ebenso abgetrocknet werden. Hier können extra bereitgestellte Handtücher oder Toilettenpapier nützlich sein. Einige Bidets sind mit Lufttrockner ausgestattet.

Bidets werden in verschiedenen Bauformen hergestellt. Sie besitzen heute meist eine Armatur, mit der sich Wasser in ein Porzellanbecken füllen lässt. Wenn man einen Stöpsel in den Abfluss steckt, kann das Bidet gefüllt werden, oder man lässt das Wasser während der Benutzung abfließen. Andere Bidets besitzen eine Düse, aus der Wasser gesprüht wird.

Vor der Einführung wirksamer Verhütungsmittel wurde das Bidet zur Scheidenspülung genutzt. Sehr viele Frauen hatten zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert eine sogenannte Mutterspritze. Derartige Spülapparate waren in zahlreichen Variationen im Handel erhältlich. Auch das Bidet jener Zeit wurde speziell zur Kontrazeption hergestellt. Bis in die 1960er Jahre besaß das Bidet einen „Springbrunnen“ im vorderen Bereich. Frauen setzen sich nach dem Geschlechtsverkehr auf das Bidet und der Wasserstrahl spritzte genau in den Scheideneingang. Besonders erfolgreich war diese „Verhütungsmethode“ nicht. Jedoch galt zu jener Zeit jede verhütete Schwangerschaft als Erfolg, genauso wie alle anderen antikonzeptionellen Anwendungen dieser Zeit.

 Wiktionary: Badezimmer – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Das berüchtigte Trio Bidet, Waschbecken, Badewanne konnte sich Anfang des 20. Jahrhunderts langsam aber sich in den seltenen Badezimmern Frankreichs durchsetzen. Die offizielle Anerkennung erfolgte 1969, als der Nationalverband für Sozialen Wohnungsbau HLM empfiehlt, ein Bidet in jede Sozialwohnung einzubauen. Doch auch heute noch wissen viele Menschen nicht, wozu die Waschanlage genau benutzt wird. Nicht selten wird sie genutzt, um Füße zu waschen oder Hände einzuweichen.

In Räumen mit Badewanne oder Dusche besteht für Menschen – aufgrund der zumindest vorübergehend feuchten Umgebungsbedingungen – ein höheres Risiko als in der sonst üblichen trockenen Umgebung, durch elektrische Anlagen und Einrichtungen gefährdet zu werden. Es gelten daher besondere Anforderungen für die elektrischen Anlagen in diesen Räumen, die Gegenstand der internationalen Norm IEC 60364-7-701:2006-02 sind und für Deutschland in der DIN-VDE-Norm 0100-701:2008-10 abgehandelt werden.[3]

Toilette, Waschbecken und Dusche sind sanitäre Einrichtungen, die in der heutigen Zeit schlichtweg zum Standard in unseren Badezimmern gehören. Ein Bidet hingegen ist doch eher selten anzutreffen, dabei sind sie durchaus eine sinnvolle Ergänzung für eine gute Körperhygiene. Aber was genau ist eigentlich ein Bidet und wie wird es benutzt? Diese und noch einige andere Fragen beantworten wir Ihnen in unserem nachfolgenden Ratgeber.

Feuchtes Toilettenpapier ist seit Jahren in der Handtasche jeder Frau zu finden. Auch Männer nutzen feuchtes Toilettenpapier. Experten dagegen sagen, dass unter medizinischen Gesichtspunkten die Nutzung von feuchtem Toilettenpapier falsch ist. Die ideale Form der Analreinigung ist seifenfreies Wasser. Die praktischste Vorrichtung dafür sind die klassischen Bidets, die in Deutschland bis dato nur selten zu finden sind.

 Commons: Badezimmer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

In Italien ist es selbstverständlich, in Deutschland dagegen eine Seltenheit: das Bidet (französisch, [biːdeː]). Einer Untersuchung der GfK Nürnberg aus dem Jahr 2002 zufolge ist das deutsche Badezimmer im Schnitt 7,7 Quadratmeter groß. Rund 31 Prozent sind aber kleiner als sechs Quadratmeter. Ist das ein Grund, warum für ein Bidet kein Platz besteht? In Italien kann das Bad noch kleiner sein, einen Grund, auf ein diese „Waschanlage“ zu verzichten, wäre das mit Sicherheit nicht. Nordeuropäer erleben dementsprechend noch immer einen Kulturschock, wenn sie lateinamerikanische, arabische oder südeuropäische Bäder besuchen. Häufig ist ihnen nicht einmal bewusst, wie sie das Bidet benutzen sollen. Dementsprechend halten südländische Touristen alle, die kein Waschanlage für den Intimbereich besitzen, für Barbaren.

Personen, denen Bidets unbekannt sind, verwechseln es häufig mit einer Toilette. Der Spülapparat wird grundsätzlich zur Reinigung äußerer Genitalien und intimen Hautbereichen genutzt. Einige Menschen nutzen das Bidet auch, um andere Körperteile, zum Beispiel die Füße, zu reinigen. Obwohl der Spülapparat rein äußerlich sehr einer Toilette ähnelt, ist der Vergleich mit einem Waschbecken angebrachter. Gerade für ältere Menschen ist das Bidet eine gute Alternative zur Dusche. Hier können sie sich nicht verletzen oder ausrutschen, müssen aber dennoch nicht auf die tägliche Körperhygiene verzichten.

Bidet mit einem in Deutschland als Neuinstallation nicht mehr zulässigen Wasseraustritt am Beckenboden.

Bidets sind in südeuropäischen Ländern wie Italien, Spanien, Portugal, Frankreich und Griechenland, aber auch in der Türkei, arabischen Ländern, Lateinamerika aber auch in Japan und anderen asiatischen Staaten zu finden. In Ägypten und Finnland gibt es kein Bidet per se, jedoch einen Wasserschlauch in der Nähe fast jeder Toilette, der dieselbe Funktion erfüllt. In der Schweiz und Österreich sind Bidets häufiger anzutreffen als in Deutschland.

Der Grund für die Bidet-Begeisterung ist Experten zufolge klimabedingt: Während es in Nordeuropa kühler ist und grundsätzlich weniger „Badewetter“ herrscht, sieht es im Süden anders aus. Kulturelle Gründe spielen ebenfalls eine Rolle: Demnach geht man im Süden mit der Intimhygiene unverkrampfter um, während das Thema im Nord eher tabu ist.

Bidets werden generell dazu benutzt, um sich die äußeren Geschlechtsorgane sowie den Anus mit Wasser zu reinigen. Außerdem können auch andere Teile des Körpers − insbesondere die Füße − bequem gereinigt werden. Obwohl das Bidet dem Aussehen nach der Toilette ähnelt, ist der Vergleich mit dem Waschbecken oder der Badewanne angebrachter.

In einer Großstadt wie Kopenhagen existierte im Jahr 1906 nur in 3,8 Prozent aller Wohnungen ein Badezimmer.[1] Als im gleichen Jahr das Hotel Ritz in London eröffnet wurde, besaß es als Neuheit in jeder Suite ein Badezimmer.

In dem 1978 erschienenen humoristischen Roman “Das blaue Bidet oder Das eigentliche Leben” von Joseph Breitbach ist die Hauptperson ein vehementer Verfechter des Bidets, versucht stets sein Gegenüber von dessen Nutzen zu überzeugen und verliert völlig die Fassung, wenn in einem Hotelbadezimmer keines vorhanden ist. Auch Hobbythekmoderator und Buchautor Jean Pütz ist eine großer Verfechter der Verwendung von Bidets zur Analwäsche und Intimpflege. [6]

Grundsätzlich sollte das Bidet immer nach dem Toilettengang benutzt werden. So werden ungewollte Harn- und Stuhlaustritte im Bidet vermieden. Vor der eigentlichen Benutzung sollte die Wassertemperatur und die Stärke des Wasserstrahls geprüft werden. Gerade bei der Duschbauform kann ein zu starker Strahl sehr unangenehm an den empfindlichen Körperstellen sein. Auch die Richtung ist variable verstellbar. Bei der anderen Bauform gestaltet sich die Waschung wie ein Sitzbad. Hier ist zu kaltes oder zu warmes Wasser unangenehm.

Ein Badezimmer bzw. norddeutsch Badestube (umgangssprachlich kurz Bad) bezeichnet den Raum einer Wohnung oder eines Gebäudes, in dem sich Personen baden oder duschen, die Hände waschen oder „erfrischen“ können. In den USA ist die Frage nach dem „bathroom“ eine Umschreibung für die Suche nach der Toilette. Oftmals wird das Badezimmer auch für die Rasur und Haarpflege genutzt.

Was ist ein Bidet? Bei einem Bidet handelt es sich um eine sanitäre Einrichtung, welche für eine gründliche Reinigung des Intimbereichs bestimmt ist. Deshalb sieht ein Bidet auch vielmehr wie ein Waschbecken oder eine kleine Badewanne aus als wie eine Toilette.

Nach der eigentlichen Waschung sollte auch das Bidet gespült werden, bis alle Spuren der Benutzung beseitigt sind. Nichts ins unhygienischer, als die Waschreste des Vorgängers im Bidet zu finden.

Installationsverteiler sind in Räumen mit Badewanne oder Dusche nicht zulässig und bei Montage in einem angrenzenden Raum muss eine mineralische Restwanddicke von mindestens 6 cm zum Raum mit Dusche oder Badewanne eingehalten werden.

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die Probleme haben, die Badewanne zu benutzen oder Angst vor dem Ausrutschen in der Dusche haben, stellt das Bidet eine gute Möglichkeit dar, die persönliche Hygiene sicherzustellen.

Im Gegensatz zum klassischen Bidet besitzt die moderne Variante, die heute in den meisten Bädern vorzufinden ist, eine Düse statt einen Wasserhahn. Die Formen sind sehr variationsreich: Angefangen beim klassischen Aussehen bis hin zu Designerstücken in modernen Ausführungen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] ↑ Wilfried Dieckmann: Grafenhausen: Heimatmuseum auf der Höhe der Zeit, Badische Zeitung, 2. Juni 2012, abgerufen am 15. Juli 2012 ↑ Adolf Schmieger: Sittengeschichte des Abtritts, in: Sittengeschichte des Intimen: Bett – Korsett – Hemd – Hose – Bad – Abtritt.

Die Geschichte und Entwicklung der intimen Gebrauchsgegenstände, hrsg. von Leo Schidrowitz, Wien und Leipzig o. J. (= Sittengeschichte der Kulturwelt und ihrer Entwicklung in Einzeldarstellungen), S.

269–313 ↑ Werner Hörmann; Bernd Schröder; Burkhard Schulze: Errichten elektrischer Anlagen in Räumen mit Badewanne oder Dusche: Kommentar der DIN VDE 0100-701. (VDE-Schriftenreihe; Band 67a). 4.

Auflage. VDE-Verlag, Berlin und Offenbach 2010, ISBN 978-3-8007-3134-3.  ↑ Nationale Ausnahme für Deutschland: ausgenommen fest angeschlossene Wassererwärmer

Bidet war vor 400 Jahren das französische Wort für „kleines Pferd“[3] – in altfranzösisch bedeutet bider traben. Diese merkwürdige Etymologie kam dadurch zustande, dass frühe Formen von Bidets auf einem Gestell befestigt waren und man bei der Benutzung aufsteigen musste.

Wie benutzt man ein Bidet? Um ein Bidet benutzen zu können, stellen Sie sich in einer Grätsche direkt über das Bidet. Dabei stehen Sie mit dem Gesicht zur Wand. Um Ihren Intimbereichen reinigen zu können, drehen Sie den Wasserhahn auf. Danach können Sie einen Waschlappen unter das fließende Wasser halten. Sie haben aber auch die Möglichkeit, das Bidet vollständig mit Wasser zu füllen. Sollten Sie das Bidet mehrmals täglich zur Intimreinigung verwenden, dann sollten Sie auf keinen Fall mehr als einmal am Tag Seife zur Reinigung verwenden. Die Inhaltsstoffe der Seife können sie empfindliche Haut im Intimbereich angreifen, wodurch Hautirritationen auftreten können. Einige Modelle sind mit einem flexiblen Brauseschlauch ausgestattet. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, sich wesentlich einfacherer der Intimpflege zu widmen. Die Stärke des Wasserstrahls kann selbstverständlich auch hier variabel eingestellt werden, wodurch Sie ihn auf Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse anpassen können. Direkt nach der Reinigung Ihres Intimbereichs müssen Sie diesen lediglich noch mit einem sauberen Handtuch abtrocknen. Einige Bidets besitzen sogar noch eine eingebaute Föhnfunktion, mit der Sie Ihren Intimbereich ebenfalls trocknen können.

In den meisten Fällen wird Wasser in das Bidet gelassen und das Waschen der äußeren Genitalien erfolgt wie in einer Schüssel. In anderen Fällen fungiert das Bidet wie eine Dusche, die Wasser von unten sprüht und durch eine Armatatur in gewünschter Wärme geregelt werden kann. Grundsätzlich sollte das Bidet immer nach dem Toilettengang benutzt werden. So werden ungewollte Harn- und Stuhlaustritte im Bidet vermieden. Nach der Waschung im Bidet sollten die Körperteile ebenso abgetrocknet werden. Hier können extra bereitgestellte Handtücher oder Toilettenpapier nützlich sein. Einige Bidets sind mit Lufttrockner ausgestattet. Obwohl die Benutzung eines Bidets die Verwendung der Hand miteinschließt, welche die Genitalien und den Anus berührt, ist die Benutzung hygienischer als die Säuberung nur mit trockenem Toilettenpapier. In der Praxis benutzen die meisten Menschen beides: zuerst das Toilettenpapier für die grobe Säuberung und danach das Bidet für die Fein-Hygiene.[1]

Es gibt verschiedene Bauformen eines Bidets, nach der sich auch die Benutzung richtet. In den meisten Fällen wird Wasser in das Bidet gelassen und das Waschen der äußeren Genitalien erfolgt wie in einer Schüssel. In anderen Fällen fungiert das Bidet wie eine Dusche, die Wasser von unten sprüht.

Das älteste, schriftlich festgehaltene Bidet stammt aus dem Jahr 1710. Schriften deuten darauf hin, dass es sich um eine Erfindung von französischen Möbelbauern handelt, die im 17. Jahrhundert lebten. Als früheste schriftliche Erwähnung des Bidets nennt Roberto Zapperi, ein italienischer Historiker und Schriftsteller, das Jahr 1726, genauer gesagt die Memoiren von René Louis d’Argenson, dem damaligen Außenminister Frankreichs. Die erste bildliche Darstellung erstellte 1741 François Boucher in seinem Gemälde „La Toilette intime“, welches heute in einem Madrider Museum zu finden ist.

Eine allgemeine Verbreitung von Badezimmern in Deutschland fand erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts statt. Bei Neubauten in den 1950ern sprach man noch von einer „Nasszelle“. Zuvor wurde in Wannen, Bottichen oder Zubern in der Küche, Waschküche oder in Städten in öffentlichen Bädern, den so genannten Volksbädern, gebadet. Ein Badezimmer konnten sich bis zu diesem Zeitpunkt nur sehr wohlhabende Leute leisten. Für den Luxus eines Badezimmers mussten folgende Voraussetzungen erfüllt sein: ein gesondertes Zimmer, das möglichst beheizbar war, fließendes Wasser, ein Anschluss zur Hauskanalisation, ein besonderer Ofen oder Boiler, der groß genug war, um relativ viel Wasser beheizen zu können, und letztendlich eine Wanne. Eine Übergangsform stellte das sogenannte Frankfurter Bad dar, die Badewanne befand sich bei dieser Art von Wohnung in der Küche oder in einem anderen Zimmer.

Das klassische Bidet besitzt ein Becken, welches in seiner Form einer Toilette ähnelt. Während der Benutzung kann das meist aus Porzellan bestehende Becken mit Wasser gefüllt werden.

 Wiktionary: Bidet – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Zunehmend wird bei Badezimmern Wert auf Barrierefreiheit gelegt, damit sie beispielsweise auch von körperlich beeinträchtigten älteren Menschen benutzt werden können. Hierzu wird beispielsweise auf Duschwannen verzichtet und stattdessen nur ein Bodeneinlauf vorgesehen, die Toilette wird etwas höher angebracht, damit das Aufstehen leichter fällt usw.

Im Altfranzösischen bedeutet „Bidet“ „Pferd“. Man nimmt an, dass die ersten Modelle so hoch waren, dass man tatsächlich auf sie aufsteigen musste. Den großen Durchbruch schaffte die Waschanlage erst viele Jahre später zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die sanitäre Installationstechnik entwickelte sich weiter und sorgte dafür, dass sich der Spülapparat in Badezimmern durchsetzen konnten.

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