Behindertengerechtes Badezimmer Planen

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Was bei einer Dusche im behindertengerechten Bad beachtet werden muss

Zu den speziellen Anforderungen an barrierefreie Waschgelegenheiten zählen seitliche Stützhilfen und leicht bedienbare Armaturen. Für eine rollstuhlgerechte Ausstattung müssen sie darüber hinaus unterfahrbar sein. Das ist bei normalen Waschbecken und Waschtischen selten der Fall. Besonders der Siphon am Wasserablauf schränkt den Freiraum unter dem Becken meist zu sehr ein. Hier ist entweder eine Unterputzausführung oder ein Flachaufsitzsiphon erforderlich. Ein unterfahrbarer Waschtisch ist für jedes barrierefreie Bad zu empfehlen, nicht nur, wenn ein rollstuhlgerechter Ausbau gefordert ist. Auch für Senioren, die keinen Rollstuhl benötigen, kann das Waschen im Sitzen eine Erleichterung sein.

In diesen Punkten gibt es keine Konflikte bei der barrierefreien Badgestaltung und der gleichzeitigen Nutzung durch Personen ohne Einschränkung. Ein rutschhemmender Bodenbelag bietet beispielsweise in allen Nassbereichen größere Sicherheit.

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Baden-Württemberg: L-BANK (PDF) Bayern: Staatsministerium des Innern Berlin: IBB Brandenburg: ILB Hamburg: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hessen: WI-Bank Niedersachsen: NBank Nordrhein-Westfalen: MBWSV, NRW.BANK Rheinland-Pfalz: Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) Saarland: SIKB Sachsen: SAB Sachsen-Anhalt: Investitionsbank Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein: IB SH Thüringen: Thüringer Aufbaubank

Wie für andere staatlich geförderte Projekte vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Kredite auch für den barrierefreien Badausbau. Detaillierte Informationen der KfW finden Sie hier. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit Fördergelder (Investitionszuschüsse) von bis zu 5000 Euro bei der KfW zu beantragen (Details). So wie bei allen derartigen Fördermaßnahmen ist dabei zu beachten, dass Sie den Förderantrag unbedingt vor dem Beginn jeglicher Umbaumaßnahmen und damit auch vor einer eventuellen Auftragserteilung an Handwerker und andere Unternehmen stellen müssen. Die Grundlage für die Kreditvergabe der KfW bildet in jedem Fall die Barrierefreiheit, wie sie in DIN 18040 (Teil 2) definiert ist. Neben dieser gesamtstaatlichen Förderung haben einzelne Bundesländer zusätzliche Förderprogramme aufgelegt, die jeweils auf Landesebene und unter länderspezifischen Bedingungen verfügbar sind:

Da Rollstühle allerdings ebenso wie Menschen verschieden groß sind, kann davon im Einzelfall schon einmal abgewichen werden. Ist der Waschtisch höhenverstellbar, gibt es sowieso keine Probleme. Dann können zudem andere Nutzer das Waschbecken auf ihre Wunschhöhe einstellen.

Wenn der Waschtisch unterfahrbar sein muss, kann kein Waschtischunterschrank montiert werden. Es braucht dann Alternativen. Eventuell durch seitlich vom Waschbecken angebrachte Hängeschränke. Das ist jedoch alles eine Frage des Platzes. Sie müssen selbst entscheiden, wie Sie die Badmöbel im Raum am besten verteilen.

Unterfahrbar bedeutet, dass ein Rollstuhlfahrer nicht mit seinen Knien am Waschtisch anstößt, wenn er mit seinem Rolli an den Wasserhahn fährt. Die DIN sagt dazu, dass Waschtische mindestens 80 cm hoch hängen müssen.

Badewannen benötigen wesentlich mehr Stellfläche als eine Dusche. Wenn man also eine Badewanne ausbaut und an deren Stelle eine Dusche einbaut, gewinnt man genügend Platz für eine behindertengerechte Dusche. Darauf haben sich Firmen spezi­ali­siert, die die alte Wanne entsorgen und eine neue Dusche ein­bauen. Sofern die Wand hinter der Badewanne bodentief verfliest worden ist, können die alten Fliesen an der Wand bleiben. Ist das nicht der Fall, muss partiell neu verfliest werden, was auch sehr gut und modern und keineswegs wie geflickt aussehen kann. Das Foto zeigt eine Dusche auf der Stellfläche einer Badewanne, wobei die Dusche mit behindertengerechten Haltegriffen ausgestattet ist. 

Für die Betätigung der Dusche ist eine Einhebelarmatur vorzusehen, die seitlich vom Duschsitz in einer Höhe von 85 cm so platziert ist, dass sie sich problemlos im Sitzen bedienen lässt. Damit die Duscharmatur auch von Menschen mit Sehbehinderung leicht bedient werden kann, sollte dabei der Mischhebel unbedingt nach unten zeigen. Insgesamt erlauben eine kontrastreiche Gestaltung, Sicherheitsmarkierungen an Duschtrennwänden aus Glas, eine gleichmäßige und blendfreie Beleuchtung, und eine logische Anordnung von Ausstattung und Bedienelementen auch Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit die sichere und bequeme Nutzung des Bades.

Beim Betreten eines barrierefreien Badezimmers müssen längst keine Krankenhausgefühle mehr aufkommen. Das war vor einigen Jahren noch anders. Wer sich edel einrichten möchte, der kann das problemlos tun.

Badezimmermöbel für Rollstuhlfahrer sollten so angebracht werden, dass sie im Sitzen gut erreichbar sind. Teilen sich behinderte und nichtbehinderte Personen ein Badezimmer, lässt sich bei einem Hochschrank zum Beispiel festlegen, dass einer die oberen und der andere die unteren Regale bekommt. Ansonsten sind niedrige Regale und Schränke notwendig. Klar ist, dass vor den Badmöbeln genügend Rangiermöglichkeiten notwendig sind, damit der Rollifahrer problemlos an den Schrank kommt.

Haltegriffe sind zum Festhalten, Stützgriffe zum Umgreifen mit der Hand vorgesehen. Letztere müssen das Körpergewicht tragen. Sie müssen daher fest mit Schrauben und Dübeln im Baukörper verankert sein.

Thermostatarmaturen Berührungslose Armaturen Sicherheitsarmaturen

Die Benutzung der Toilette verursacht bei einer eingeschränkten Beweglichkeit noch größere Schwierigkeiten als das Waschbecken. Schon das Hinsetzen ohne Hilfe ist eine erhebliche Belastung für die Beinmuskulatur. Für beide Seiten eines barrierefreien WCs schreibt die Norm DIN 18040 daher Stützgriffe vor, die zudem hochklappbar ausgeführt sein müssen.

Alle Preise in Euro inkl. 19% MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten *unverbindliche Preisangabe der Hersteller**Normalpreis bei reuter.de außerhalb der Aktion1) Ab 2.000 EUR Warenwert versenden wir generell in einer Lieferung versandkostenfrei in folgende Länder (nur Festland): Deutschland. 

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In der behindertengerechten Dusche sollten Griffe in senkrechter und waagerechter Position vorhanden sein. Waagerechte Haltegriff sollten in einer Höhe von etwa 85 cm montiert werden.

1. Die wichtigsten Maße im barrierefreien Bad nach DIN 18040-2 Bewegungsfläche vor WC, Waschbecken oder Badewanne: 120 x 120 cmErhöhte Bewegungsfläche für Rollstuhlfahrer: 150 x 150 cmFläche der bodengleichen Dusche: 120 x 120 cmErhöhte Duschfläche für Rollstuhlfahrer: 150 x 150 cmHöhe unterfahrbarer Waschtisch: 80 cmMontagehöhe Toilette: 46 bis 48 cmDer Spiegel über dem Waschtisch sollte mindestens 100 cm hoch sein

Um ein selbstständiges Nutzen der Dusche zu ermöglichen, sind die Bewegungsflächen unbedingt einzuhalten. Sie betragen 150 x 150 Zentimeter bei Rollstuhlfahrern und 120 x 120 Zentimeter bei allen anderen.

Aber selbst die Begriffe behindertengerecht und barrierefrei lassen Spielraum für Interpretationen. Wer keine Überraschungen erleben möchte, sollte sich bei einer Auftragsvergabe oder beim Anmieten einer Wohnung ausdrücklich auf die DIN 18040 beziehen. Diese Norm, die seit 2011 die älteren DIN 18024-2 und 18025 ersetzt, legt eindeutige Kriterien für die Barrierefreiheit fest und ist in einigen Bundesländern Bestandteil der technischen Baubestimmungen. Teil 2 der Norm enthält die Anforderungen, die ein barrierefreies Bauen im Bereich Wohnungsbau erfüllen muss, während Teil 1 sich mit öffentlichen Gebäuden beschäftigt. Mit Anforderungen wie „barrierefrei nach DIN 18040-2“ oder wenn angebracht „uneingeschränkt mit dem Rollstuhl benutzbar nach DIN 18040-2“ in einer Auftragsvergabe für Ihren Badumbau sind Sie auf der sicheren Seite. Aber was bedeutet Barrierefreiheit im Bad konkret?

Soll das Badezimmer für einen Behinderten eingerichtet werden, der zwar laufen kann, aber mit sonstigen Handicaps zu kämpfen hat, sieht es wieder anders aus. Da braucht es dann vielleicht einen Rufknopf neben der Toilette oder spezielle Haltegriffe.

Die Sanitärgegenstände für das behindertengerechten Bad haben wir nun ausführlich vorgestellt. Es gibt aber noch ein paar Dinge, die Sie nicht vernachlässigen sollten. Dazu gehören die Türen, der passende Boden, die Heizung und die Beleuchtung. Wir haben kurz für Sie zusammengefasst, was dabei wichtig ist.

Die vorgeschriebenen Stützgriffe neben einem Waschtisch oder Waschbecken dienen gleichzeitig als leicht erreichbare Handtuchhalter. Sie können auch in die Sanitärkeramik integriert sein. In jedem Fall ist zu beachten, dass die Griffe mindestens eine Last von 100 kg aushalten müssen. In dieser Hinsicht sollten Sie ebenfalls eine geeignete Beschaffenheit der Wände prüfen, an denen die Stützhilfen, Becken oder Waschtisch montiert werden sollen.

Gut eignen sich außerdem L-förmige Giffe. Sie unterstützen mit dem horizontalen Griffbereich das Hochziehen und mit dem vertikalen Bereich das Festhalten im Stehen.

Das kann in älteren Wohnungen Probleme bereiten und größere Umbauten erfordern. Die Notwendigkeit solcher Umbaumaßnahmen entscheidet jedoch unter Umständen auch über die Förderungswürdigkeit eines Umbaus zum barrierefreien Bad. Platz und Umbaukosten lassen sich bei der barrierefreien Umgestaltung eines Badezimmers in manchen Fällen mit einem seitenverstellbaren WC oder Waschbecken sparen.

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Leisten sind eine clevere Alternative zu Silikonfugen im Bad

Wir haben an anderer Stelle bereits geschrieben, dass es im barrierefreien Badezimmer genügend Bewegungsflächen für Rollstuhlfahrer benötigt – konkret 1,50 x 1,50 m in der Dusche sowie vor dem Waschtisch und der Toilette. Dazu braucht es noch eine Tür, die mindestens 90 cm breit ist. Das alles lässt sich in einem kleinen Bad nur schwer realisieren.

Bevor Sie mit dem barrierefreien Badumbau beginnen, sollten Sie schließlich auch noch daran denken, dass eventuell bestehende Anschlüsse verändert oder verlegt werden müssen, damit die jeweils gültigen Anforderungen beim Einbau einzelner sanitärer Einrichtungsgegenstände erfüllt werden können. Alle diese Details müssen zunächst geklärt werden, um feststellen zu können, ob ein barrierefreier Umbau des Badezimmers überhaupt möglich ist. Bei der anschließenden Planung des barrierefreien Badezimmers gibt es dann Anforderungen für die einzelnen Sanitärobjekte, wie auch für spezielle Hilfen gelten, die Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oder Sicht bei der Benutzung unterstützen.

Badlüfter – wie du den richtigen Lüfter auswählst und selber einbaust

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für Hilfsmittel wie Duschstühle, Haltegriffe oder Wannenlifter. Die Hilfsmittel müssen vom Arzt verschrieben werden und die Kostenübernahme muss vor dem Kaufbei der Krankenkasse eingereicht werden.

Headerbild: istockphoto.com © Mark Bowden Abbildung 1: istockphoto.com © architetta Abbildungen 2 und 6: www.erlau-objekteinrichtung.de Abbildung 3: www.das-bewegte-bad.de, Hersteller: Bentronic Abbildungen 4 und 5: www.rehaforum.de

Ein barrierefreier Um- oder Ausbau des Badezimmers ist allgemein eine kostenträchtige Angelegenheit, vor allem wenn bauliche Veränderungen in einer bestehenden Wohnung erforderlich werden. Zudem kosten spezielle, für die barrierefreie Einrichtung geeignete Sanitärobjekte, Badkeramik und Badarmaturen im Allgemeinen mehr als die Standardmodelle. Die Aus- und Umbaukosten lassen sich dabei auf mehrere Arten begrenzen. Zunächst können manche Baumaßnahmen durch eine sorgfältige Planung eventuell komplett vermieden werden. Außerdem gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, mit denen sich die Kostenbelastung für die Einrichtung eines barrierefreien Badezimmers im eigenen Heim begrenzen lässt.

Insbesondere in kleineren Bädern kommt es darauf an, dass der Heizkörper so montiert wird, dass Rollstuhlfahrer nicht mit den Fußstützen daran hängen bleiben. Die Heizung muss dazu höher gesetzt werden – mindestens 30 bis 40 Zentimeter über dem Fußboden. Das Thermostat sollte in einer Höhe von 85 bis 105 Zentimeter angebracht sein, damit es vom Rollstuhl aus bequem bedient werden kann. In punkto Sicherheit sind Heizkörper mit glatten Vorderseiten und abgerundeten Kanten vorzuziehen. Noch besser sind Fußbodenheizungen. Sie trocknen zudem den Fußboden schneller und es werden meist keine Badvorleger benötigt – eine Stolperfalle weniger.

Von der Pflegekasse wird bei der entsprechenden Pflegestufe ein Zuschuss von bis zu 4.000 Euro gewährt. Und zwar unter anderem für folgende Projekte:

2) Gutschein gilt nur für die Erst-Anmeldung zum Newsletter und kann nur einmalig bei einer Bestellung im Reuter Onlineshop eingelöst werden; nicht bei einem Barkauf in der Badboutique. Der Mindestwarenwert beträgt 100 EUR. Keine Barauszahlung möglich. Nicht mit anderen Aktionen und Gutscheinen kombinierbar.3) TOP!Hersteller: Dieser Hersteller arbeitet besonders kunden- und serviceorientiert. Deshalb können Reuter Kunden bei Produkten dieses Herstellers generell besonders zuverlässige Informationen über das Produkt und dessen Lieferzeit sowie im Falle einer Reklamation eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung erwarten.

Die folgende Checkliste erleichtert Ihnen die Planung der barrierefreien Gestaltung Ihres Badezimmers:

Jede Behinderung ist anders und individuell. Es braucht daher individuelle Badeinrichtungen. Was wir Ihnen daher hier erzählen, können nur Empfehlungen sein. Letztlich wissen Sie am besten, was Sie oder Ihre Angehörigen benötigen.

Heinz und Mia Krone-Stiftung (Wiedereingliederung von Rollstuhlfahrern) Nathalie-Todenhöfer-Stiftung (Lebensfreude für Multiple Sklerose-Patienten) Kämpgen-Stiftung (Lebensqualität für Menschen mit Behinderung) Elsa-Krauschitz-Stiftung (Förderung barrierefreien Wohnens) Zusammenfassung: Planung des barrierefreien Badezimmers

Von der KfW-Bank bekommen Sie zinsgünstig Kredite für den Umbau zum barrierefreien Bad, allerdings muss zwingend die DIN 18040-2 eingehalten werden. Wer erst umbaut und dann einen Antrag stellt, bekommt ebenfalls kein Geld mehr. Es ist wichtig, hier die richtige Reihenfolge einzuhalten.

Damit Sie immer alles im Blick haben ist es günstig, wenn der Spiegel gleich oberhalb des Beckenrandes beginnt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen Kippspiegel zu installieren. Über einen Seilzug lässt er sich in die richtige Position bringen. Ein zusätzlicher kleiner Spiegel, der an einem beweglichen Arm montiert ist und stark vergrössert, hilft beim Schminken oder Rasieren.

Den Gang auf das WC möchte ein Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderter möglichst alleine antreten. Hier ist es zunächst wichtig, dass er selbständig vom Rollstuhl auf den WC-Sitz wechseln kann. Dafür braucht das barrierefreie WC die richtige Höhe, die in der DIN mit 46-48 Zentimeter angegeben wird.

Ob Dusche oder Badewanne, das ist die Frage. Beides hat seine Vorzüge. Badewannen sind ideal für die Entspannung und für therapeutische Zwecke, duschen geht einfacher und schneller. Gut hat es derjenige, der Platz für beides hat. Ist das jedoch nicht der Fall, besteht nur die Wahl zwischen dem einen oder dem anderen. Armaturen an Wanne und Dusche sollten leicht zu bedienen sein. Daher sollte das Wasser in jedem Fall aus einer gut erreichbaren Einhebel-Mischbatterie fliessen. Ein integrierter Thermostat oder eine Heißwassersperre verhindern Verbrühungen und sparen Wasser sowie Energie. Die Bodenbeläge von Wanne und Dusche müssen rutschhemmend sein. Nur eine Notlösung stellen Matten aus Kunststoff oder Gummi sowie Kunststoffaufkleber dar.

Im Abstand von 55 cm von der WC-Vorderkante ist eine Rückenlehne notwendig. Diese Forderung erfüllt zumindest bei Unterputzinstallationen in der Regel bereits die Zimmerwand, an der das Becken montiert ist. Die hängende Vorwandausführung ist ohnehin vorteilhaft für ein barrierefreies WC, da der Freiraum unter dem Becken das Hinsetzen und Aufstehen erleichtert.

Bedürftige Personen haben außerdem die Möglichkeit, durch eine Stiftung unterstützt zu werden:

Abbildung 5: Wird der Umbau der Badewanne gescheut oder gibt es nur leichte Unsicherheiten oder Beschwerden beim Hinlegen und Aufstehen, kann ein Wannenbrett eine kostengünstige Alternative für den Übergang sein.

Alternativ dazu eignen sich berührungslos gesteuerte Mischbatterien. Sie werden über einen Näherungssensor gesteuert, der den Wasserzulauf regelt. Bei den berührungslosen Systemen ist aber eine Temperaturbegrenzung auf maximal 45° C erforderlich. Für Nutzer mit Sehbehinderung sind berührungslose Armaturen nicht leicht zu bedienen, daher sollte man sich bei der Planung für diese Nutzer auf Einhebelarmaturen beschränken und auf die logische Anordnung aller Bedienelemente Wert legen. Darüber hinaus muss der Wasserauslauf des Hahns sowohl bei berührungslosen als auch bei Einhebelarmaturen schwenkbar sein.

Eine Tür zum barrierefreien Bad muss eine lichte Breite von mindestens 80 Zentimetern besitzen, für Rollstuhlbenutzer sogar 90 Zentimeter. Wichtig ist zudem genügend Bewegungsfläche auf beiden Seite der Tür, damit der Rollstuhl drehen und wenden kann. Türen von Sanitärräumen sollten auf jeden Fall nach außen aufgehen, damit diese im Falle eines Sturzes nicht blockiert werden. Außerdem sollten sich Türen im behindertengerechten Bad im Notfall von außen entriegeln lassen. Ist wenig Platz vor dem Bad vorhanden, sind Schiebetüren eine gute Lösung, da sie keinen Schwenkbereich benötigen. 

Wenn Sie ein zum Beispiel fünf Quadratmeter großes Bad barrierefrei einrichten möchten, müssen Sie daher Kompromisse eingehen. Mit einem wendigen, schmalen Rollstuhl lassen sich auch auf kleinerem Raum eingeschränkt nutzbare Badezimmer planen:

Hinweis: Ein altersgerechtes Badezimmer braucht nicht zwangsläufig mit dem Rollstuhl oder Rollator befahrbar sein, auch Haltegriffe benötigt es nicht unbedingt. Zu diesem Ergebnis kommen diverse Gerichtsurteile. Die Richter argumentieren damit, dass nicht jeder alte Mensch automatisch behindert sei. Sie müssen daher genau aufpassen, was Sie mit Ihrem Handwerker vereinbaren. Er kann durchaus eine andere Vorstellung von altersgerecht als Sie haben.

Abbildung 2: In barrierefreien Bädern muss nicht auf gutes Design verzichtet werden. In diesem Beispiel sind das unterfahrbare Waschbecken, das WC mit hochklappbaren Armstützen und die schwellenlose Dusche mit Sitz zu erkennen.

Bei uns im Shop finden Sie zahlreiche Badserien, die auf die gehobenen Ansprüche an ein barrierefreies Bad zugeschnitten sind. Wir haben für Sie die Designserien einmal zusammengestellt.

Zielgruppe definieren: Senioren? Menschen mit Behinderung? Welche Art der Einschränkung? Zusätzlichen Platzbedarfs für die gewählte Ausbaustufe bestimmen Fördermöglichkeiten prüfen Konkrete Raumaufteilung sowie eventuell nötige Baumaßnahmen planen Gegebenenfalls Fördermittel beantragen Falls erforderlich Auftrag an Handwerker vergeben Benötigte Badelemente und Einrichtungsgegenstände anschaffen Baumaßnahmen und Installationen durchführen Das neue, komfortable Badgefühl genießen

Es kann sich durchaus lohnen, sich über die Landesförderprogramme der einzelnen Bundesländer zu informieren. Was gefördert wird, unterscheidet sich je nach Bundesland und Fördermaßnahme. Mehr erfahren Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Weitere Fördermittel gibt es für die Installation barrierefreier Einrichtungen als Zuschüsse von der Pflegekasse und den Krankenversicherungen. Bei der Pflegeversicherung ist eine Einstufung in einer entsprechenden Pflegestufe die Voraussetzung für die Bereitstellung der Mittel. Diese werden zum Beispiel für höhenverstellbare Waschbecken und Toiletten, Einstiegshilfen für Badewannen oder den Einbau barrierefreier Duschen gewährt. Die Krankenkassen geben Zuschüsse, wenn Hilfsmittel wie Haltegriffe, Duschstühle oder Wannenlifter ärztlich verordnet sind. Auch hier muss der Antrag für die Kostenübernahme vor dem Kauf der entsprechenden Hilfsmittel bei der Krankenversicherung eingereicht werden.

Die DIN 18025 verlangt für die Toilette eine Sitzhöhe von 48 bis 55 Zentimetern. Dies entspricht der durchschnittlichen Sitzhöhe von Rollstühlen. Die Toilette soll etwa 70 Zentimeter tief sein, damit ein bequemes seitliches Umsteigen möglich ist. Diesen Forderungen wird im Handel durch verschiedene Stand-WC’s und wandhängende Modelle Rechnung getragen. Halterungen und Griffe an Boden und/oder Wand erleichtern das Hinsetzen und Aufstehen. Hochklappbare Armlehnen stehen bei Nichtbenutzung nicht im Wege. Damit keine akrobatischen Übungen nötig sind, muss die Spülung an der seitlichen Wand oder im Haltegriff installiert sein. Noch eleganter ist natürlich ein Bodenschalter oder eine Fernbedienung. Toilettenpapier soll rechts oder links vor dem Benutzer hängen und leicht abzureissen sein. Die Halterung kann auch in ein Stützgestell eingefügt werden.

Abbildung 4: Anti-Rutsch-Sicherheitsstreifen bieten auf nassen Böden festen Halt.

Beim Waschbecken für barrierefreie Bäder ist das Waschen im Sitzen das Stichwort. Dafür muss unter dem Becken genügend Platz für Knie und Oberschenkel vorhanden sein. Der Auslauf muss deshalb flach ausgebildet oder in die Wand verlegt werden. Leichter wird es mit ergonomisch geformten Becken. Diese Becken passen sich der Form des Körpers an und lassen sich besonders gut anfahren. Die Höhe des Waschtischs ist abhängig von der Grösse der Person, die davor sitzt. Die Montagehöhe bei sitzender Nutzung beträgt etwa 65 bis 70 Zentimeter, bei stehender Nutzung etwa 80 bis 85 Zentimeter. Benutzen mehrere Personen das Bad, ist daher ein höhenverstellbares Waschbecken von Vorteil.

Sie wollen ein barrierefreies Bad einrichten? Kein Problem – wir helfen Ihnen dabei. Doch was schwebt Ihnen genau vor?

Mittlerweile hat sich auch die Sanitärindustrie zudem darauf eingestellt, dass Senioren nicht nur möglichst lange in der eigenen Wohnung selbständig leben wollen, sondern dass dabei auch der Wellnessgedanke nicht zu kurz kommen soll. Das perfekte barrierefreie Bad ist praktisch und schön zugleich.

Sollte es hingegen Problem geben bei der Einstellung der richtigen Wassertemperatur, dann empfiehlt sich die Verwendung von Thermostatarmaturen. Auch berührungslose Armaturen eignen sich gut in einem behindertengerechten Bad.

Auf ein entspannendes Wannenbad braucht im behindertengerechten Bad nicht verzichtet werden. Das funktioniert zum Beispiel mit einem Wannenlift. Wer sich noch selbstständig fortbewegen kann, für den ist eine Badewanne mit Tür eine echte Alternative. Sie besitzt einen nahezu ebenerdigen Zugang zur Wanne. Ein anstrengendes Klettern über den Wannenrand entfällt dabei.

Ein niedriger Waschtisch ist daher nicht für jeden barrierefrei. Das Problem lässt sich durch den Einbau eines zweiten Beckens auf höherem Einbauniveau beseitigen, falls ausreichend Platz zur Verfügung steht. Eine platzsparende und trotzdem in jeder Hinsicht barrierefreie Lösung schaffen Sie dagegen mit höhenverstellbaren Waschtischen und Waschbecken. Diese gibt es in manuell oder elektrisch betätigten Ausführungen. Aber auch diese Lösung ist nicht ohne Tücke. DIN 18040-2 fordert einen Spiegel von mindestens einem Meter Höhe, direkt über dem Waschbecken. Um diese Anforderung an einer höhenverstellbaren Waschgelegenheit sinnvoll umzusetzen, müsste sich auch der Spiegel mit dem Becken vertikal verschieben. Nicht ganz so komfortabel, aber zumindest aus unterschiedlich hohen Sehpositionen nutzbar sind Kippspiegel, die sich um eine horizontale Achse schwenken lassen.

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Haltegriffe sollten bei einer senioren- oder behindertengerechten Badewanne auf keinen Fall fehlen. Ein Griff ist jedoch für alle Altersklassen empfehlenswert, denn ausrutschen kann man in der Wanne in jedem Alter.

Das sind allenfalls grobe Richtwerte, denn letztlich kommt es auf die Größe des Benutzers an. Wie beim Waschbecken gilt auch beim WC im barrierefreien Badezimmer, dass es am besten höhenverstellbar ist. Das lässt sich dem Duofix Wand-WC-Element von Geberit problemlos realisieren.

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Darüber hinaus ist der interaktive Förderlotse unter barrierefrei.de/foerderung.html für Bauvorhaben zu empfehlen.

Bei einem rollstuhlgerechten Badezimmer sieht es anders aus, da kommt es auf jeden Zentimeter an. Da braucht es genügend Bewegungsfläche, damit der Rollstuhlfahrer problemlos rangieren kann. Außerdem braucht es einen unterfahrbaren Waschtisch und die Duschfläche muss besonders groß sein.

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Bei einem seniorengerechten Badezimmer reicht es unter Umständen aus, dass die Dusche ebenerdig und groß genug ist, dass im Notfall ein Hocker hineingestellt werden kann. Haltegriffe sollten aber auf jeden Fall eingeplant werden. Zum Beispiel in der Dusche oder in der Badewanne.

Eine Alternative zur barrierefreien Badewanne mit seitlicher Tür ist ein Wannenlifter, der sich gegebenenfalls auch ohne einen Austausch der Wanne installieren lässt. Besonders für ältere Menschen, denen nur das Hinlegen und Aufstehen in einer normalen Badewanne schwer fällt, können Sitzbadewannen und Wannenverkürzungen interessant sein. Auch diese Wannenart gibt es mit einer seitlichen Tür für den leichten Einstieg. Darüber hinaus sind manche Sitzwannen mit einer höhenverstellbaren Sitzfläche ausgestattet. Das ermöglicht eine Anpassung der Sitzposition an unterschiedliche Körpergrößen. Gerade beim barrierefreien Umbau eines Badezimmers ist die platzsparende Bauweise der Sitzbadewanne ein Vorteil, da sie den erhöhten Raumbedarf zum Teil kompensiert. In dieser Hinsicht können auch kombinierte Dusch-Badewannen günstig sein.

Als barrierefreie Armaturen für das Waschbecken kommen Einhebelmischer mit ausreichend langem und ergonomisch geformtem Bedienelement in Frage. Drei Beispiele:

In einem barrierefreien Badezimmer sollten keine Zweigriffarmaturen zum Einsatz kommen, Einhebelmischer sind die bessere Alternative. Hier wird nur eine Hand benötigt, um die Armatur zu bedienen.

Abbildung 6: Kleine Hilfsmittel – etwa eine Einstiegshilfe für die Badewanne – können bei leichten Einschränkungen den Alltag erleichtern.

Die erste Hürde, die es auf dem Weg zum barrierefreien Badezimmer zu überwinden gilt, ist die Klärung des Begriffs barrierefrei und einer Reihe häufig synonym gebrauchter Wörter. Wann ist ein Bad barrierefrei, behindertengerecht oder seniorengerecht? Hier lohnt es sich, genau hinzuschauen. Das Wort seniorengerecht (auch altengerecht) ist eine missverständliche Bezeichnung, denn nicht alle Senioren sind in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt oder gar auf einen Rollstuhl angewiesen. Auf dieser Grundlage hat beispielsweise das OLG Koblenz entschieden, dass eine seniorengerechte Wohnung nicht völlig Rollstuhl- oder Rollator-geeignet sein muss.

Die Höhe des WC-Sitzes ist in der Norm zwar mit 46 bis 48 cm festgelegt, aber auch hier werden höhenverstellbare Becken Sitzerhöhungen zum Aufsetzen einem größeren Personenkreis gerecht. Je nach Körpergröße und physischer Konstitution kann eine höhere oder niedrigere Sitzfläche die WC-Nutzung erheblich erleichtern. Vor allem das Hinsetzen und Aufstehen wird mit zunehmend tieferer Sitzposition schwerer.

Abbildung 1: Im barrierefreien Bad nach DIN 18024-2 muss für Rollstuhlfahrer genug Platz zum Wenden sein.

Ebenfalls vor dem Umbau zu überprüfen ist die Breite der Badezimmertür und gegebenenfalls die Möglichkeit ihrer Verbreiterung. Zumindest in neueren Wohnungen sind die für Barrierefreiheit geforderten 80 cm in der Regel kein Problem. Für Rollstuhlfahrer muss die Tür aber möglicherweise auf rollstuhlgerechte 90 cm verbreitert werden. Darüber hinaus ist noch ausreichend Platz vor der Tür, außerhalb des Badezimmers vorzusehen. Bei barrierefreien Bädern müssen sich die Türen nach außen öffnen lassen, damit sie im Notfall Helfern einen ungehinderten Zugang gewähren. Die Norm verlangt außerdem eine Gestaltung der Türschlösser, die es erlaubt, eine von innen verschlossene Badezimmertür auch von außen zu öffnen.

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Beachten Sie: Die hier veröffentlichten Maße sind nur Richtwerte und für ein privates Badezimmer nicht verpflichtend. Es ist sogar ratsam, das eigene Bad individuell nach seinen eigenen Bedürfnissen einzurichten.

Einen weitgehend selbstständigen Einstieg in die Wanne ermöglicht der Wannenlift. Er arbeitet mit Wasserdruck, indem er mit einem Schlauch an den Duschanschluss der Badewannenarmatur angeschlossen wird. Durch Betätigung eines Hebels hebt und senkt sich der Lift in die gewünschte Höhe. Wannenverkürzer, die mit Saugnäpfen in der Wanne plaziert werden, verhindern ein Wegrutschen.

Es gibt wohl keinen Ort in der Wohnung, an dem Privatsphäre mehr erwünscht ist als das Badezimmer. Insbesondere ältere Menschen wollen im Bad nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein. Durch entsprechende Umbaumaßnahmen lässt sich das heutzutage auch im häuslichen Umfeld problemlos realisieren.

Schließlich muss auch das Toilettenpapier aus der sitzenden Position erreichbar sein. Bei erheblich eingeschränkter Beweglichkeit kann allerdings ein Dusch-WC die bessere Lösung darstellen. Ein solches Becken besitzt eine ausfahrbare Düse unterhalb der WC-Brille, die mittels eines vorgewärmten Wasserstrahls und anschließendem Trockenföhnen die Toilettenhygiene übernimmt. Damit ist ein Dusch-WC auch von solchen Personen ohne fremde Hilfe nutzbar, die nicht in der Lage sind, sich selbständig mit Toilettenpapier zu reinigen.

Ein barrierefreies Badezimmer kostet um einiges mehr als ein herkömmliches Bad. Doch zum Glück beteiligen sich Krankenkasse, Pflegekasse oder die Bundesländer an den Kosten.

Damit die Dusche behindertengerecht wird braucht sie Wandstützgriffe und einen Sitz. Das kann ein Klappsitz sein, der an die Wand geschraubt wird oder ein Duschstuhl mit Rückenlehne und Armstützen. Solch ein Duschstuhl kann auch an anderer Stelle im Bad verwendet werden. Duschhandläufe eignen sich ebenfalls bestens für die barrierefreie Dusche. Sie sind Duschstange und Haltegriff in einem.

Spiegel über dem Waschtisch sollten mindestens einen Meter hoch sein und direkt an das Waschbecken anschließen. Praktisch sind kippbare Spiegel, dann kann jeder Benutzer ihn sich so drehen, dass er etwas sieht.

Damit die oben beschriebenen Szenarien gar nicht erst passieren, gibt es die DIN 18025. Dort sind die Bewegungsflächen im Bad definiert: Die Tür muss eine lichte Breite von 90 Zentimetern haben und nach außen aufgehen (bzw. eine Schiebetür sein), damit bei einem Notfall die Tür nicht blockiert. Zudem muss die Tür im Bedarfsfall, beispielsweise bei einem Schwächeanfall, von außen zu entriegeln sein. Ein nach DIN-Normen ausgestattetes Bad für Rollstuhlfahrer sollte in jedem Fall einen Freiraum von 150 mal 150 Zentimeter als Wendefläche (für Nicht-Rollstuhfahrer genügen 120 mal 120 Zentimeter) besitzen. Diese Fläche ist vor allen Sanitärobjekten (Waschtisch, WC, Dusche oder Badewanne) bereitzustellen. Auf einer Seite des WC müssen laut DIN 95 Zentimeter, auf der anderen Seiten mindestens 30 Zentimeter freie Fläche vorhanden sein. Der Bodenbelag hat rutschsicher zu sein, sagt die DIN. Dafür hat die Industrie spezielle Fliesen mit mikrorauher Oberfläche entwickelt, die erhöhte Standsicherheit bieten.

Was wird zum Einrichten des barrierefreien Badezimmers benötigt? Welche Maße sind erforderlich? Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für das behindertengerechte Bad? Eine Antwort auf alle diese Fragen erhalten Sie hier bei Reuter. Wir verraten Ihnen aber nicht nur, auf was es beim Planen und Einrichten ankommt, wir stellen Ihnen zugleich noch die passenden Produkte vor.

Duschen sind von Rollstuhlfahrern nur nutzbar, wenn sie bodengleich sind. Auch bei älteren Menschen können viele gefährliche Sturzunfälle durch einen stufenlosen Zugang vermieden werden. Die Mindestabmessungen der Dusche betragen 120 mal 120 Zentimeter, bei Rollstuhlfahrern 150 mal 150 Zentimeter. Ein fest montierter, auf die Körpermasse des Benutzers abgestimmter Duschsitz sorgt für ein sicheres Duschvergnügen. Zusätzlich müssen Griffe und Haltevorrichtungen angebracht werden, wobei auf Links- oder Rechtshändigkeit geachtet werden muss. 

Die Begriffe barrierefrei, behinderten- und seniorengerecht sowie weitere ähnliche Bezeichnungen werden häufig synonym verwendet, können aber sehr unterschiedliche Dinge beschreiben. Eine eindeutige Festlegung der Eigenschaften einer barrierefreien Einrichtung im Wohnungsbau ist über den Bezug auf DIN 18040-2 möglich. Hier sind Mindestmaße für Sanitärobjekte, ihre Einbauhöhen und Abstände sowie die Mindestgrößen für Bewegungsflächen festgelegt. Weiterhin enthält die Norm Anforderungen an die Eigenschaften barrierefreier sanitärer Einrichtungsgegenstände, etwa Waschbecken, Waschtisch, WC, Dusche und Badewanne. Besonders bei der barrierefreien Umgestaltung existierender Bäder im Bestandswohnungsbau kann der erhöhte Platzbedarf ein Problem darstellen. Die in der Regel gleichfalls höheren Kosten des barrierefreien Umbaus lassen sich zum Teil durch Fördermittel aus staatlichen Töpfen sowie durch Zuschüsse der Kranken- und Pflegeversicherungen oder gemeinnütziger Stiftungen abfedern.

Inhalt Begriffsklärung Voraussetzungen a. Raum b. Türen Waschbecken und Armaturen WC Dusche und Badewanne Badmöbel und Alltagshilfen Kosten Zusammenfassung: Planung des barrierefreiesn Badezimmers Checkliste Begriffsklärung

Häufig ist in den Griffen ist zudem ein Schalter für die Spülung verborgen – denn die Nutzer barrierefreier Bäder sollten die Spülung mit der Hand erreichen können. Taster können aber auch in einer Entfernung bis 10 Meter angebracht werden, so dass andere Personen die Spülung auslösen können.

Dann kann die ebenerdige Dusche zum Beispiel auf 1,20 x 1,20 m verkleinert werden oder die Tür von 90 auf 80 cm lichte Breite. Und wenn die Freifläche vor WC oder Waschtisch nicht ganz 1,50 x 1,50 m erreicht, sondern zum Beispiel nur 1,50 x 1,40 m, ist das auch in Ordnung. Wichtig ist eine freie Fahrfläche von etwa 90 cm neben der Toilette zum Umsetzen vom Rollstuhl auf das Klo.

Auf jeden Fall sind die Armaturen so zu montieren, dass sie auch ohne größere Verrenkungen vom Rollstuhl aus bedient werden können. Eventuell müssen Sicherheitsarmaturen mit einem extralangen Bedienhebel verwendet werden. Diese besitzen häufig auch einen Verbrühungsschutz. Das gibt zusätzliche Sicherheit.

Bislang haben wir Ihnen eher allgemein verraten, auf was es im barrierefreien Bad ankommt. Jetzt gehen wir ins Detail. Wir stellen Ihnen nun die verschiedenen Produkte vor, die Sie für ein behinderten- oder altersgerechtes Badezimmer benötigen. Außerdem erfahren Sie ausführlich, auf was es bei der Montage ankommt.

Dusche oder Badewanne im barrierefreien Bad — oder Badewanne ausbauen, Dusche einbauen

Vor allem im Bad will der Mensch sein Ruhe und Privatsphäre haben. Damit dieser Bereich auch älteren Menschen und Menschen mit Handicap allen Komfort bietet, ist bei der Planung einiges zu beachten. Dabei sollte jedoch nicht nur an die notwendigen individuellen Bedürfnisse gedacht werden. Ein behindertengerechtes Badezimmer muss nicht das Gefühl von Krankenhaus oder Reha-Zentrum aufkommen lassen. Auch in einem barrierefreien Bad kann man sich wohlfühlen und allen Komfort geniessen. Primär steht jedoch die Nutzbarkeit im Vordergrund. Was nutzt das schönste Bad, wenn der Rollstuhl nicht durch die Tür passt oder sich im Bad nicht wenden lässt? 

Spezielle Einrichtungen für die Barrierefreiheit im Bereich von Dusche und Badewanne sind nur in Form von Haltegriffen und einem klappbaren Duschsitz notwendig. Dieser ist, wie der WC-Sitz, in einer Höhe von 46 bis 48 cm zu montieren und seitlich mit hochklappbaren Stützgriffen zu versehen, so dass ein Zwischenraum von 65 bis 70 cm entsteht. Die Tiefe der Sitzfläche muss mindestens 45 cm betragen. Auch bei diesen Hilfsmitteln muss eine Belastbarkeit von mindestens 100 kg gewährleistet sein.

Waschbecken benötigen eine Bewegungsfläche von 150 x 150 cm für Rollstuhlfahrer und 120 x 120 cm für Menschen, die zum Beispiel mit dem Rollator unterwegs sind. Auf jeden Fall müssen sie jedoch unterfahrbar sein.

Abbildung 3: Ein elektrisch höhenverstellbares WC bietet größtmöglichen Komfort für alles Nutzer des Badezimmers.

Es ist nicht alles Vorschrift, was die Barrierefreiheit im Badezimmer erhöht. Das ist auch gar nicht möglich, da sich die Anforderungen bei unterschiedlichen Personengruppen teilweise widersprechen. Zu den optionalen Ausstattungsdetails eines barrierefreien Bades gehören verschiedene Badezimmermöbel und praktische Alltagshilfen, die mit einem Blick auf die speziellen Bedürfnisse bestimmter Personengruppen gestaltet sind. Dazu zählen nicht nur Senioren und Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oder Wahrnehmung, sondern ebenfalls besonders groß- oder kleinwüchsige Personen oder auch Kinder. Ein Kippspiegel kann zum Beispiel auch Menschen mit sehr großer und sehr geringer Körpergröße die Nutzung des Badezimmers erleichtern. Ein Klapphocker mit wasserabweisender Oberfläche und rutschsicheren Beinen hilft nicht nur Senioren lange Stehzeiten zu vermeiden, sondern kann auch anderen Personen als Fußstütze ein rückenfreundlicheres Stehen ermöglichen.

Bereits für fitte Menschen ist ein rutschiger Boden im Bad eine Herausforderung. Bei alten oder gebrechlichen Personen ist es noch wesentlich schlimmer. Nicht umsonst zählen Stürze auf feuchten Bodenfliesen zu den häufigsten Unfallursachen. Einen rutschfesten Bodenbelag sollten Sie daher unbedingt verlegen (lassen). Bei Fliesen ist eine Rauigkeit r10 die untere Grenze, in der Dusche sollten Sie eher Fliesen aus der Rutschfestigkeitsklasse r11 verwenden. Hier sind zudem kleinformatige Mosaikfliesen wegen des hohen Fugenanteils im Vorteil gegenüber großen Formaten.

Badmöbel und praktische Alltagshilfen für das barrierefreie Bad

Die Tiefe der Toilette sollte etwa 70 Zentimeter betragen (von der Wand bis zur Vorderkante des WCs), damit der Rollstuhlfahrer bequem auf das Klo wechseln kann. Beide Sitze liegen dann auf einer Höhe.

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Die Dusche sollte in einem barrierefreien Bad bodengleich, mit einem maximalen Niveauunterschied von zwei Zentimetern zum umliegenden Boden ausgeführt sein. In jedem Fall wird eine Dusche nur dann als barrierefrei eingestuft, wenn beim Betreten keine Stufen zu überwinden sind. Eine bodengleiche Duschwanne ist in jedem Fall ein Pluspunkt für Duschkomfort und Innendesign, nicht nur im senioren- und behindertengerechten Bad. Auch eine Badewanne mit Tür bietet jedem Benutzer eine größere Bequemlichkeit.

Auch für die Einbauhöhe rollstuhlgerechter Waschbecken gelten besondere Regeln. In diesem Punkt zeigt sich allerdings, dass Barrierefreiheit nicht immer auf einfache Weise für alle Nutzer gleichermaßen umgesetzt werden kann. Die für rollstuhlfreundliche Waschbecken vorgeschriebene Maximalhöhe von 80 cm erlaubt zwar einer davor sitzenden Person eine uneingeschränkte Nutzung, kann aber bereits bei durchschnittlich großen Erwachsenen, die sich im Stehen Waschen möchten, zu Problemen führen,. Die vergleichsweise niedrige Höhe des behindertengerechten Beckens erfordert in diesem Fall eine gebückte Körperhaltung. Diese ist vor allem bei bereits bestehenden Rückenproblemen zu vermeiden und kann im Bereich der Lendenwirbel Schmerzen und Bandscheibenschäden verursachen.

Barrierefreiheit verdient bei der Renovierung oder Neugestaltung eines Badezimmers Beachtung. Neben der Erleichterung des Alltags für Menschen mit Behinderung hat das drei Gründe. Erstens erhöht eine barrierefreie Badezimmergestaltung die Chancen, im Alter möglichst lange in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Zweitens muss ein barrierefreies Bad nicht mehr nach Krankenhaus oder Seniorenheim aussehen, sondern kann im ganz normalen, modernen Stil gestaltet werden und jedem, der es benutzt, mehr Komfort bieten. Drittens wird die barrierefreie Umgestaltung unter Umständen auch dann vom Staat gefördert, wenn noch keine akute Notwendigkeit dafür vorliegt.

Licht ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Unfälle im barrierefreien Bad zu vermeiden. Eine ungleichmäßige Ausleuchtung kann gerade bei älteren Menschen mit schlechter Sehleistung zu Unsicherheit und im schlimmsten Fall zu einem Sturz führen. Wichtig ist vor allem, die Bereiche ausreichend zu beleuchten, wo etwas passiert. Wie zum Beispiel Dusche, Waschtisch oder WC, wenn dort ein Umsetzen vom Rollstuhl notwendig wird. Am Waschtisch sind zwei rechts und links vom Spiegel angebrachte Leuchten zu empfehlen. Generell dürfen die Leuchten im barrierefreien Bad nicht blenden. 

Welche Voraussetzungen muss ein barrierefreies Bad erfüllen? Raum

Praktisch sind Systeme, bei denen die Brausestange gleichzeitig als Halte- und Stützgriff genutzt werden können. Solche Duschhandläufe finden Sie einige hier bei uns im Shop.

Einen echten Komfortgewinn bringen Dusch-WCs – und das nicht nur, weil das Hantieren mit dem Toilettenpapier entfällt. Eine Duschtoilette besitzt eine Wasserdüse, die den Analbereich nach dem Klogang mit warmem Wasser reinigt. Ein Warmluftföhn übernimmt danach die Trocknung.

Wie du in wenigen Schritten Fliesen-Fugen elastisch abdichtest

Ein barrierefreies Bad bietet mehr Platz – und beansprucht dadurch mehr Raum. Zwischen Sanitärelementen untereinander müssen mindestens 20 cm frei bleiben, als Abstand zur Wand sind mindestens 30 cm erforderlich. Noch stärker schlagen die nötigen Bewegungsflächen vor Sanitärobjekten wie Waschtisch, WC oder Dusche zu Buche. Ein Erwachsener ohne Einschränkungen benötigt etwa 60×60 cm. Als barrierefrei gelten sie ab einer Fläche von 120×120 cm. Rollstuhlgerecht ist ein Bad aber erst mit Bewegungsflächen ab 150×150 cm vor den sanitären Einrichtungen.

Was bei einer behindert gerechten Badewanne beachtet werden muss

Von Schneider gibt es zudem Spiegelschränke speziell für den Pflege- oder Klinikbereich. Die Spiegelschränke der Serie “Careline” sind teilweise auch mit Kippspiegel ausgestattet. Und auch sonst ist jeder Spiegelschrank auf die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap ausgerichtet.

Ein seniorengerechtes Badezimmer Ein rollstuhlgerechtes Badezimmer Ein behindertengerechtes Badezimmer

Auf jeden Fall braucht eine behindertengerechte Toilette Haltegriffe. Laut DIN 18040-2 soll die Oberkante der Stützgriffe 28 Zentimeter über dem WC-Sitz liegen. Außerdem sollen sie 15 cm über die WC-Vorderkante herausragen.

Eine weitere Anforderung an die Barrierefreiheit betrifft die Spülung. Sie muss sich im Sitzen mit der Hand oder dem Arm bedienen lassen. Größtmöglichen Komfort bieten hier Systeme, die entsprechende Bedienelemente in die vorgeschriebenen Handgriffe integrieren.

Eine bodengleiche Dusche liegt momentan voll im Trend, nicht nur im behindertengerechten Badezimmer. Wichtig ist vor allem, auf die Maße zu achten, bei Rollstuhlfahrern kommt es zudem auf den Untergrund an. Die Duschwanne oder der geflieste Untergrund müssen rollstuhlbefahrbar sein.

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